| Hauptstadt: | Fläche: | Einwohner: |
| Brasilia (1,9 Mio.) | 8 511 965 km2 | 170 mio. |
Aktuelle Informationen!
Ob Karneval, Fussball, Armut, Strassenkinder oder die Bedrohung der Tropenwälder - alles Schlagwörter die den Giganten von Südamerika umschreiben.
Durch viel Fürbitte bricht immer mehr die Macht des Spiritismus im Bundesstaat Goias. Zwischen 1992 und 1999 nahm die Zahl der evangelikalen Bevölkerung dort stark zu.
Gebet:
* Die wirtschaftliche Unsicherheit hat viele veranlasst, Gott zu suchen. Die Evangelikalen nehmen in Zahl und Einfluss zu.
* Wachstum der evangelikalen Bevölkerung im Staate Goias.
* Die brasilianische Missionsbewegung wächst und nimmt an Reife zu.
* In Brasilien leben 10Mio Kinder auf der Strasse. Viele haben kein zu Hause, sind Drogenmissbrauch, Prostitution, dem Missbrauch durch kriminelle Banden und Krankheiten wie AIDS (1999 ~540'000 infizierte Kinder) ausgesetzt. Es ist ein ständiger Kampf ums Überleben. Beten wir für die Kinder und auch für die vielen Kirchen und Werke, welche Waisenhäuser, Rehabilitationszentren und Ausbildungsstätte unterhalten.
* Beten wir für das Projeto Brasil 2010: Bis ins Jahr 2010 sollen 250'000 neue Gemeinden gegründet werden.
* Bestehende Gemeinden: Beten wir, dass die Christen geistliche Tiefe erleben, dass die Gemeinden ihre Mitglieder in eine echte Jüngerschaft führen und sie vermehrt sozial tätig werden. Wichtig ist auch, dass immer mehr Leiter ausgebildet werden, die Gemeinden führen.
* Das soziale Gefälle ist in Brasilien sehr gross. Der Nordosten ist sehr arm und unterentwickelt und zudem die Region mit dem kleinsten Anteil an Evangelikalen. Auch die Städte sind eine grosse Herausforderung. In São Paulo und Rio de Janeiro leben bis zu 25% der Bevölkerung in Favelas (Slums). Diese Randgruppen wie auch ethnische Minderheiten, aber auch die Eliten des Landes wurden bisher in den Städten kaum erreicht.
* Brasilien ist das grösste spiritistische Land der Welt. Die Mehrheit der Brasilianer ist in den Spiritualismus verwickelt, wenn auch oft nur unbewusst.
| Mission | Religion: | Völker | Sprachen: | Politik | Wirtschaft: |
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In Brasilien arbeiten über 3000 Missionare aus 41 Ländern. 205 Missionsgemeinschaften, wie EKD, ICW, AIIM, DMG, SAM, SMG,… sind vertreten. Immer mehr wächst die brasilianische Missionsbewegung. Brasilien hat 4754 Missionare in 100 Länder ausgesandt. Mission im eigenen Land, wie auch im näheren Umfeld soziale Verantwortung zu übernehmen, ist für viele Gemeinden nicht selbstverständlich. Für viele Südbrasilianer ist es einfacher im Ausland zu missionieren, als im Nordosten oder im Amazonasgebiet, wo es noch immer sehr wenig evangelikale Christen gibt. 91,43% der Brasilianer sind Christen, die grosse Mehrheit davon (73,18%) kommt aus katholischem Hintergrund, 12,6% sind evangelikal. 23,2% der Christen zählen zu den Charismatikern. Darin sind sowohl Katholiken, Evangelikale wie auch andere christliche Gemeinschaften enthalten. Zu den übrigen 8,57% der Brasilianischen Bevölkerung zählen 0,1% Muslime, 0,25% Buddhisten, 5% Animisten und Spiritisten, 0,21% Juden, so wie 3,01% andere Religionen oder Nichtreligiöse. |
Brasilien ist der Gigant Südamerikas, sind doch 50% der Südamerikaner Brasilianer. Brasilien ist wie ein riesiger Schmelztiegel der Nationen: 53,5 % sind Europäer (Portugiesen 15%, Italiener 11%; Spanier 10%, Deutsche 3%), 34,4 % sind gemischte Rassen (Mestizen und Mulatten) , 11% sind Afrikaner, 1% Asiaten, 014% sind Indianer (nur noch rund 240'000 in 200 verschiedenen Stämmen). Offizielle Sprache ist portugiesisch, gesprochene Sprachen gibt es rund 195. |
Nach einer Militärdiktatur suchte sich Brasilien in den 80er Jahren wieder langsam den Weg in die Demokratie. Dieser Schritt war begleitet von zunehmender Armut und einer grossen Auslandsverschuldung. Durch einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel in den 90er Jahren (Privatisierung, Öffnung des Weltmarktes) nahm die Wettbewerbsfähigkeit der brasilianischen Industrie zu. Probleme wie Korruption, grosse Defizite im Bildungs- und Gesundheitssystem und steigende Arbeitslosigkeit waren aber nicht vom Tisch. Der im Oktober 2002 neu gewählte Präsident Luiz Inácio Lula da Silva steht vor einer nötigen Reform des Staatsapparates durch Abbau der strukturellen Defizite im Staatshaushalt. Die Bekämpfung der Armut steht bei Lula an oberster Stelle. In Brasilien ist die Kluft zwischen Arm und Reich sehr gross. 10% der Bevölkerung verdienen 50% des Volkseinkommens und die ärmsten 50% der Bevölkerung teilen sich 10% des Volkseinkommens. |




